Epidemie

Kampf gegen Ebola: Fortschritte in Sierra Leone

Bonn/Freetown. Hoffnungsschimmer im Kampf gegen die Seuche: Obwohl sich in Sierra Leone immer noch mehr als 20 Menschen täglich mit dem Ebola-Virus anstecken, verbessert sich die Lage dort nach Angaben der Welthungerhilfe stetig. „Auch wenn ich auf die positiven Entwicklungen anderer Distrikte sehe, scheint die Überwindung der Krise greifbar nah“, teilte Jochen Moninger, Landeskoordinator der internationalen Organisation, am Mittwoch mit. Im größten Distrikt des westafrikanischen Landes, Pujehun, habe es seit 42 Tagen keine Neuinfektionen mehr gegeben. Auch in anderen Landesteilen nehme die Anzahl der Neuerkrankten ab.