Ehrung für Astronaut Gerst

„Nervöser als beim Start der Rakete“

Berlin. Raumfahrer Alexander Gerst, 38, hat von Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse erhalten. Gerst bekam den Orden „in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen Verdienste“. Der deutsche Geophysiker hatte von Mai bis November 2014 auf der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet. In einer kurzen Ansprache hob Gauck die Bedeutung der Erforschung des Weltalls hervor. „Nicht zuletzt wird die Raumfahrt immer wichtiger für die Beantwortung globaler Zukunftsfragen der Menschheit, etwa Klimawandel und Erwärmung“, sagte Gauck. Gerst verriet, dass er bei der Ordensverleihung „nervöser als beim Start der Rakete“ Ende Mai 2014 gewesen sei.