Hirnforschung

Das Tippen auf Smartphones verändert Gehirnareale

Zürich. Häufiger Gebrauch von Smartphones formt bestimmte Gehirnareale um. Wie Schweizer Forscher feststellten, reagieren dann in der Großhirnrinde jene Areale sensibler, die für Daumen, Zeige- und Mittelfinger zuständig sind. Dabei hing die Veränderung direkt mit der Intensität des Gebrauchs zusammen. Dies zeige, wie schnell das Gehirn auf Anforderungen des Alltags reagiere, schreiben die Forscher um Arko Ghosh von der Universität Zürich im Fachblatt „Current Biology“. Gosh: „Die digitale Technik, die wir im Alltag nutzen, formt die Sinnesverarbeitung im Gehirn.“