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Einheitlicher Abschluss macht Studenten nicht mobiler

München. Die europaweite Standardisierung der Hochschulabschlüsse hat ein Hauptziel verfehlt: Obwohl EU-weit Bachelor/Master-Abschlüsse eingeführt sind, studiert der Nachwuchs nicht häufiger im Ausland als vor der Reform. „Das hat sicher nicht funktioniert, die Mobilität zu erhöhen“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU). Auch innerhalb Deutschlands sei die Mobilität nicht gestiegen. Die Standardisierung hatten Europas Minister 1999 in Bologna beschlossen.