Drei Projekte für Zukunftspreis nominiert

München. Die Menschheit besser ernähren, Medikamente schneller entwickeln, neue Werkstoffe herstellen – das wollen Wissenschaftler, die für den Deutschen Zukunftspreis 2014 nominiert sind. Die drei von einer Jury ausgewählten Projekte wurden am Mittwoch im Deutschen Museum in München vorgestellt.

Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben mit der Ausgründung Nanion Technologies GmbH ein Verfahren entwickelt, um Wirkstoffe für neue Arzneimittel automatisch und hocheffizient zu testen.

Dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising und der daraus gegründeten Prolupin GmbH gelang es, aus Lupinensamen in einem mehrstufigen Verfahren den störenden bitteren und grasigen Beigeschmack zu entfernen, sodass sie für die Produktion eiweißreicher Lebensmittel taugen.

Und um sehr dünnen und dennoch widerstandsfähigen Stahl geht es bei der Entwicklung der TU Clausthal und der Firmen Salzgitter Flachstahl GmbH und SMS Siemag AG.

Die Jury wird erst kurz vor der Bekanntgabe am 19. November 2014 entscheiden, welches Projekt den mit 250.000 Euro dotierten Preis erhält. Bundespräsident Joachim Gauck verleiht die Auszeichnung dann am Abend bei einem Festakt in Berlin.