Klimawandel

Krebse aus dem Süden nun Dauerbewohner in Nordsee

Frankfurt/Main. Immer mehr südliche Tierarten dringen in die Nordsee vor: Den Atlantischen Kabeljau zieht es in kühlere Regionen, Krebse und Krabben wandern aus wärmeren Gewässern nach Norden. Das zeigten Studien der vergangenen zwanzig Jahre, berichteten Senckenberg-Forscher am Montag. An den deutschen Küsten seien die Auswirkungen des Klimawandels deutlich spürbar. So sei etwa der ursprünglich im Mittelmeer und im Atlantik beheimatete Einsiedlerkrebs Diogenes pugilator heute fester Bestandteil der Nordseefauna.