Landwirtschaft

Herbizidresistenz gefährdet Artenvielfalt

Bonn. Ackerpflanzen mit einer Immunität gegen chemische Unkrautvernichter gefährden einer neuen Studie zufolge die Artenvielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie die entsprechenden Behörden in Österreich und der Schweiz veröffentlichten die Analyse am Freitag. Der massive Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen mit Herbizidresistenz führt demnach zum verstärkten Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln, der nicht nur Pflanzen, sondern auch diverse Tiere gefährde. „Grund für den verstärkten Einsatz ist häufig schlicht eine bequemere Handhabung“, sagte eine Forscherin des BfN. Höhere Erträge ließen sich mit der Chemie hingegen auf Dauer nicht erwirtschaften.