Nutzung des Giftes

Spinnenforscher entziffern Erbgut von zwei Arten

Aarhus. Mit der Entzifferung des Erbguts zweier Spinnenarten hoffen Forscher der Aarhus Universität in Dänemark auf neue Möglichkeiten zur Nutzung von Spinnengiften und bei der Herstellung von Spinnenseide. Die in Brasilien heimische Weißknie-Vogelspinne (Acanthoscurria geniculata) gehört zu den am Boden lauernden Spinnen, die vorbeilaufende Beutetiere überwältigen. Stegodyphus mimosaurum hingegen lebt in Afrika und fängt Insekten in einem Netz.