Meeresbiologie

Jagende Fächerfische beschleunigen extrem schnell

Berlin. Schlau und extrem schnell machen Fächerfische fette Beute. Mit ihrer schwertartig verlängerten Schnauze pirschen sie sich an Sardinenschwärme heran und schlagen dann zu – mit einer Beschleunigung, die zu den höchsten je bei Wasserwirbeltieren gemessenen zählt. Das ergaben Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskameras, berichten Forscher im Fachjournal „Proceedings B“. Für die Schnauzenspitze errechneten die Forscher eine mittlere Beschleunigung von 130 Metern pro Quadratsekunde. Bei ihren Attacken verfolgen die Fächerfische dabei zwei Strategien: Sie greifen entweder gezielt eine Sardine an oder quirlen das Wasser inmitten eines Schwarms, um möglichst viele der Fische zu verletzen und anschließend zu erbeuten.