Paläontologie

Urzeitliche Mehrzeller setzten sich durch Größe durch

Toronto . Beim Nahrungskampf in den Ur-Ozeanen haben die frühesten Mehrzeller von ihrer Größe profitiert und so den Grundstock für ihre Entwicklung zu größeren Tieren gelegt. Nur durch ihre Größe konnten die mehrzelligen Organismen in den prähistorischen Meeren mit winzigen, eigentlich leistungsfähigeren Bakterien konkurrieren, schreiben Forscher aus den USA und Kanada im Fachmagazin „Current Biology“. So wuchs der blattförmige Mehrzeller Ediacara biota vor 580 Millionen Jahren zu einer Größe von einem Meter heran, weil er nährstoffreiche Strömungen am Ozeanboden erreichen konnte.