Roboter finden Wasserspuren und Donut auf dem Mars

St. Louis. Eigentlich sollte er nur drei Monate lang über den Roten Planeten fahren, aber er rollt und rollt: Pünktlich zum zehnten Jahrestag seiner Landung am morgigen Sonnabend ist dem Forschungsroboter Opportunity eine wichtige Entdeckung auf dem Mars gelungen: Im Endeavor-Krater hat es einst Wasser gegeben. Die Ergebnisse haben Forscher der Washington Universität im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht. Vor und nach der Entstehung des Kraters vor rund 3,7 Milliarden Jahren ist demnach Wasser über diese Steine geflossen. Dieses war nach der Entstehung des Kraters wohl sehr salz- und säurehaltig. Das Wasser vor der Entstehung des Kraters war jedoch eher neutral – und damit günstig für mikrobielles Leben.

Opportunitys Nachfolger Curiosity treibt unterdessen etwas ganz anderes um: Ein Stein – „etwa von der Größe eines Donuts“ – sei wie aus dem Nichts vor dem Rover aufgetaucht, teilte die Nasa mit. Auf einem Foto Ende Dezember war er noch nicht da, auf dem nächsten Bild Anfang Januar erschien er plötzlich. Der Rover müsse ihn wohl aufgewirbelt haben.

( (dpa) )

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