Neurointensivmedizin

Ungünstige Prognose bei langem künstlichen Koma

Hannover. Neurointensivmediziner haben sich bei einem Kongress zu den Heilungschancen bei einem künstlichen Koma geäußert. Die größte Gefahr nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma sei, dass nach dem Aufwachen aus dem Koma kognitive Einschränkungen blieben. Die Prognose verschlechtere sich, je länger ein künstliches Koma aufrechterhalten werden müsse. Die Dauerbeatmung schädige die Lunge, auch das Immunsystem und die Nieren würden beeinträchtigt. Der frühere Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher war nach seinem Skiunfall am 29. Dezember in ein künstliches Koma versetzt worden.