ISS: Rekordeinsatz mit Panne

Raumfahrer unzufrieden mit Kosmoskameras

Moskau. Bildstörung im Weltall: Bei einem Außeneinsatz rund 400 Kilometer über der Erde ist die Montage moderner Kameras an der Internationalen Raumstation (ISS) an technischen Problemen gescheitert. Die Kosmonauten Sergej Rjasanski und Oleg Kotow installierten die hochauflösenden Geräte zwar zunächst an der Station. Die Bildqualität sei aber nicht zufriedenstellend gewesen, teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit. Die beiden Russen bauten die Kameras daher wieder ab. Mit acht Stunden und fünf Minuten sei es der bisher längste Außeneinsatz in digital gesteuerten Orlan-MK-Raumanzügen gewesen.