Krankenhauskeime

Frühchen in Frankfurter Klinik stirbt nach Infektion

Frankfurt am Main. Ein früh geborene Junge ist in einem Frankfurter Krankenhaus an einem Darmkeim gestorben. Wie er sich damit infizieren konnte, ist noch unklar. „Wir wissen derzeit noch nicht, wie der Keim auf die Station gelangen konnte“, sagte der Ärztliche Direktor des Bürgerhospitals, Oliver Schwenn, am Freitag. Bei drei weiteren Kindern sei ein anderer Keim gefunden worden, sie seien aber nicht gefährdet. Da die Behandlung des knapp zwei Wochen alten Jungen mit Antibiotika keine Wirkung zeigte, gehen die Ärzte davon aus, dass es um einen multiresistenten Keim geht. Vorerst nimmt die Klinik keine weiteren Frühchen mehr auf.