Mikrobiologie

Greifswalder erforschen gefährliche Krankheit in Asien

Greifswald. Einer tödlichen, aber bislang wenig erforschten Infektionskrankheit in Asien sind Mikrobiologen aus Greifswald auf der Spur. Zusammen mit Forschern aus dem vietnamesischen Hanoi untersuchen sie die Verbreitung der Melioidose, die durch ein Bodenbakterium verursacht wird. Der Erreger Burkholderia pseudomallei sei in vielen subtropischen und tropischen Teilen der Welt ein gefürchteter Krankheitserreger und komme häufig in Reisfeldern vor, sagte Ivo Steinmetz vom Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Greifswald am Dienstag. Im Nordosten Thailands ist die Melioidose nach HIV und Tuberkulose die dritthäufigste infektiöse Todesursache.