Nach Transplantation

Blutgefäße im Gesicht verzweigen sich neu

Chicago. US-Wissenschaftler haben mit einer speziellen Technik drei Patienten ein Jahr nach ihrer kompletten Gesichtstransplantation untersucht. Das Ergebnis: Die Blutgefäße im Gesicht verzweigen sich offenbar neu. Während der Operation verbinden die Chirurgen die Arterien und Venen des Patienten mit denen des Spendergewebes. Experten hätten bisher angenommen, das Blut fließe lediglich durch diese Verzweigungen. Nun beobachteten die Mediziner einen Vorgang, den sie Kollateralisation nennen. Dabei verlängern und weiten sich bestehende Blutgefäße und bilden neue Netzwerke untereinander.