Infektionen

Experten fordern gezieltere Hilfe für HIV-Infizierte

Genf. Im Kampf gegen Aids sind nach Ansicht von Uno-Experten konzentriertere Anstrengungen in stark betroffenen Regionen nötig. Dies gelte vor allem für Teile Afrikas. Lokale Daten zu HIV-Infektionen und zur Versorgung von Patienten müssten zielgerichteter erhoben und für Hilfsaktionen ausgewertet werden, fordert der Direktor des Uno-Programms zur Aids-Bekämpfung, Michel Sidibé. Anders ließe sich das Uno-Ziel kaum erreichen, die Zahl der mit antiretroviralen Medikamenten behandelten HIV-Infizierten von derzeit knapp zehn Millionen bis 2015 auf 15 Millionen zu erhöhen.