Medizin

Eltern dosieren Medikamente oft zu niedrig

Erlangen. Viele Eltern geben ihren Kindern Medikamente in zu geringer Dosis, um sie möglichst wenig zu schädigen oder vor Nebenwirkungen zu schützen, warnte die Universitätsklinik Erlangen. „Sie erreichen damit aber das Gegenteil“, so Studienleiterin Antje Neubert von der Kinder- und Jugendklinik der Hochschule. Bei verringerten Dosierungen bleibe die Wirkung oft aus. Gleichzeitig träten unerwünschte Nebenwirkungen häufig unabhängig von der Dosis auf. Der Studie zufolge verabreichen Eltern in zehn bis 15 Prozent aller Fälle eigenmächtig eine zu niedrige Medikamentendosis.