Forschung

Zelltransplantation lässt Haare sprießen

Berlin. Auf kahler menschlicher Haut haben Forscher im Labor Haare sprießen lassen. Sie hatten Zellen verpflanzt, die neue Haarfollikel entstehen lassen – ein Prozess, der im Körper normalerweise nur vor der Geburt oder nach Verletzungen abläuft. Die Methode könne für Patienten infrage kommen, die nicht genug Haare für eine Haartransplantation hätten, berichten Forscher des Columbia University Medical Centers in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften. In Deutschland leiden Millionen Menschen unter Haarausfall.