Krankenkassenreport

„Implantate gefährden Tausende Patienten“

Berlin. Viele Patienten in Deutschland sind nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske durch fehlerhafte oder riskante Medizinprodukte gefährdet. Künstliche Gelenke, Stents, Herzschrittmacher oder Brustimplantate seien oft zu wenig getestet, sagte er bei der Vorstellung des Heil- und Hilfsmittelreports der Krankenkasse Barmer GEK. Bekannt seien Fälle, in denen Metallabrieb von künstlichen Gelenken das Blut verunreinige. „Es sind nicht Einzelfälle, es sind Tausende“, sagte Glaeske.