Archäologie

Massengrab zeigt: Maya zerstückelten ihre Feinde

Bonn. Bei Grabungen in der früheren Maya-Stadt Uxul in Mexiko haben Forscher der Universität Bonn ein 1400 Jahre altes Massengrab entdeckt. Die Spuren an den Knochen belegten, dass die in der Maya-Kunst häufig dargestellte Zerstückelung von Kriegsgefangenen und Gegnern tatsächlich praktiziert worden sei. Die Forscher legten die Skelette von 24 Menschen frei, die sie in einer rund 32 Quadratmeter großen künstlichen Höhle fanden, die ehemals als Wasserspeicher diente.