Medizin

Genmutation schützt vor Magenkeim

Greifswald. Ein verändertes Gen schützt vor einer Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori. Das bei zwei Studien mit 11.000 Probanden identifizierte Gen beeinflusse, ob sich der Keim im Magen an die Schleimhaut binden könne, berichten Forscher aus Greifswald im „Journal of the American Medical Association“. Probanden, die nicht infiziert seien, trügen öfter ein verändertes TLR1-Gen. Helicobacter pylori kann Magengeschwüre und Magenkrebs verursachen.