Gletschermann

Mumienforscher spüren Ötzis Blutergüssen nach

Bozen. Forscher haben neue Hinweise auf Blutergüsse im Hirn des Gletschermanns Ötzi präsentiert. In winzigen Gehirnproben der 5000 Jahre alten Mumie fanden sie Eiweiße von Blutkörperchen und Hirnzellen sowie Nervenstrukturen, die die Annahme stützen, Ötzi habe sich die Blutergüsse erst kurz vor seinem Tod zugezogen, berichtete ein Team der Europäische Akademie in Bozen und der Universität des Saarlandes. Ob die vermuteten Blutergüsse von einem Schlag stammen oder von einem Sturz, bleibt offen.