Taucher finden in Russland mögliche Krater vom Meteoriten

Tscheljabinsk. Knapp zwei Wochen nach dem Meteoriteneinschlag in Russland haben Taucher mögliche Krater auf dem Grund des Tschebarkul-Sees gefunden. Das gebe Hoffnung auf die Entdeckung der größten Teile des Himmelskörpers, sagte Ljubow Rudometowa, Sprecherin der Stadt Tschebarkul, am Mittwoch. Eine etwa drei Meter dicke Schlammschicht am Boden erschwere die Suche.

Ein Team um den Experten Viktor Grochowski aus Jekaterinburg will an diesem Donnerstag zu dem See aufbrechen. Geplant sei, den Boden des Sees mit Spezialgeräten abzusuchen, sagte Grochowski. Er vermutet, dass das Hauptstück des Meteoriten in dem Gewässer liegt. Nach einer ersten Tauchexpedition am 16. Februar hatten die Behörden die Suche zunächst eingestellt. Damals hatte es geheißen, das gezeigte Loch im Eis habe wohl einen anderen Ursprung. Die Forscher aus der Uralstadt Jekaterinburg hatten zuletzt mehrere Fundstücke von Landexpeditionen präsentiert, das größte wiegt ein Kilogramm.