Exportbeschränkung

Narkosemittel Propofol nicht für Todesspritzen

Bad Homburg. Der Medizinkonzern Fresenius hat den Export seines Narkosemittels Propofol in die USA eingeschränkt. Grund ist die Absicht des US-Bundesstaats Missouri, das Medikament künftig für Giftspritzen bei Hinrichtungen einzusetzen. Fresenius bestätigte gestern Informationen der Berliner "Tageszeitung", dass die Zahl der Großhändler in den USA von rund 30 auf unter 15 reduziert wurde. Den Zwischenhändlern wurde untersagt, Propofol an Gefängnisse oder Strafvollzugsbehörden weiterzugeben.

( (dpa) )