Start der Discovery verschoben

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Technische Probleme gab es nicht nur in Florida, sondern auch an der Raumstation ISS

Cape Canaveral/Moskau. Der letzte Flug der US-Raumfähre "Discovery" verzögert sich weiter. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa verschob den für heute geplanten Start auf kommenden Mittwoch. Zuvor hatten Ingenieure zwei Lecks in den Helium- und Stickstoffleitungen des Steuersystems abgedichtet. Auf der Reise zur Internationalen Raumstation ISS soll der Flieger erstmals einen menschenähnlichen Roboter mitnehmen. "Robonaut 2" (R2) soll zeigen, wie Roboter in der Schwerelosigkeit zurechtkommen.

Währenddessen gab es ebenfalls technische Probleme beim Andocken eines russischen Versorgungstransporters an der ISS. Kosmonaut Alexander Kaleri musste die unbemannte Kapsel vom Typ Progress am Sonnabend von der Raumstation aus per Handsteuerung an die ISS heranlenken, teilte die russische Weltraumbehörde Roskosmos mit. Der Frachter mit Versorgungsgütern sei im Anflug aus ungeklärten Gründen ins Schwanken geraten, sodass ein automatisches Andocken nicht möglich gewesen sei.