Forschung

Riesen-Eisberg rammt Schelfeis

Ein gigantischer Eisberg hat die Schelfeiskante der Antarktis in der Nähe der deutschen Polarstation "Neumayer III" gerammt. Der Aufprall des 54 Kilometer langen, fünf Kilometer breiten und 200 Meter dicken Eisstücks sei eine wissenschaftliche Sensation, betont das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Die Kollision habe einzigartige Daten zur Mechanik des Eises geliefert. Es entstand ein zwei Kilometer langer Riss im Schelfeis, ein 300 Meter langes und 700 Meter breites Stück brach heraus.