Umwelt

Moorschutz vermeidet 300 000 Tonnen CO2

Mit seinem Moorschutzprogramm hat Mecklenburg-Vorpommern die Kohlendioxid-Emissionen aus den Mooren im Land bereits um etwa 310 000 Tonnen pro Jahr reduziert, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD) auf der Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche". Dazu seien einst trockengelegte Flächen vernässt und Grundwasserstände angehoben worden. Moorboden, der nicht von Wasser bedeckt ist, setzt den in ihm gebundenen Kohlenstoff als Kohlendioxid (CO2) frei. In Mecklenburg-Vorpommern gebe es etwa 300 000 Hektar Moor, davon seien rund 90 Prozent entwässert, so Backhaus.