Die Rosenheimer Fliegerstaffel

Die Geschichte der Rosenheimer Hagelabwehr beginnt 1958. Damals schoss man das Silberjodid mit kleinen Raketen in die Wolken. Mehr als 100 Abschussstellen wurden eingerichtet, ehe 1974 der Raketeneinsatz eingestellt wurde. Seit 1975 erfolgt die Hagelabwehr per Flugzeug. Heute stehen zwei Flugzeuge rund um die Uhr bereit. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich auf die bayerischen Landkreise Rosenheim, Miesbach, Traunstein sowie auf angrenzende Bereiche in Tirol (Österreich). 220 000 Euro im Jahr kostet die Fliegerstaffel. Den größten Teil der Kosten zahlen die beflogenen Landkreise und Kommunen. Weitere Hagelflieger gibt es in den Landkreisen Mühldorf und Altötting (Bayern) sowie im schwäbischen Rems-Murr-Kreis.