Berlin (dpa/tmn). Potenziellen Angreifern rollt man nicht den roten Teppich aus. Viele tun es aber etwa bei ihrem Heimnetzwerk, wahrscheinlich ohne es zu ahnen. Dabei ist grundlegender WLAN-Schutz nicht schwer.

Hauptsache Internet: Läuft das WLAN daheim, sind die meisten zufrieden. Doch damit das so bleibt, sollte man nicht nur automatische Updates in den Router-Einstellungen aktivieren. Für die Sicherheit des Heimnetzwerkes ist es auch wichtig, den Gast-Zugang zu aktivieren und zu nutzen.

Vor allem aber gilt es, das vom Hersteller voreingestellte WLAN-Passwort, das meist auf einem Aufkleber am Router prangt, zu ändern, wenn man dies noch nie getan oder einen Router gekauft hat. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät hier zu einem Passwort mit mindestens 20 Zeichen.

Individuelle WLAN-Passwörter sind selten

In der Praxis hat aber bisher nicht einmal jeder oder jede Zehnte (9 Prozent) daheim ein individuelles WLAN-Passwort eingestellt, wie eine Umfrage von Bitkom Research zeigt.

Dabei gehen die Befragten sonst recht restriktiv mit dem Zugang zu ihrem Heimnetzwerk um: 12 Prozent erlauben Gästen, das eigene WLAN zu nutzen, 4 Prozent lassen Nachbarn darauf zugreifen.

Befragt worden waren 1134 Menschen ab 18 Jahren, davon 911 Nutzerinnen und Nutzer von WLAN im eigenen Haushalt.