Smartphone

Warum Stiftung Warentest das Galaxy S8 für eine Blamage hält

Technisch „Spitzenklasse“, doch im Falltest eine „Blamage“. So lautet das Urteil der Stiftung Warentest zum neuen Samsung Galaxy S8.

Technisch „Spitzenklasse“, doch im Falltest eine „Blamage“. So lautet das Urteil der Stiftung Warentest zum neuen Samsung Galaxy S8.

Foto: Lee Jin-Man / dpa

Mit dem neuen Galaxy S8 will Samsung Maßstäbe bei Smartphones setzen. Beim Falltest der Stiftung Warentest schneidet es aber mies ab.

Berlin.  Seit Kurzem ist das Samsung Galaxy S8 und S8+ auch in Deutschland im Handel erhältlich. Stiftung Warentest hat die beiden Smartphones getestet. Das Resultat: eine „Blamage im Falltest“.

Das harte Urteil kommt zustande, weil die Geräte nicht den üblichen Testzyklus überstanden haben. Dabei lässt Stiftung Warentest die Smartphones in einer Falltrommel wiederholt aus 80cm Höhe auf Stein stürzen. Der Test gilt als bestanden, wenn nach 100 Stürzen die Geräte weitestgehend unbeschadet sind. Laut Stiftung Warentest schafften dies die meisten der in den vergangenen Jahren getesteten Smartphones, die oft lediglich Kratzer und Dellen davon trugen.

Nutzung ohne Schutzhülle sei riskant

Beim Samsung Galaxy S8 ist es bereits nach 50 Stürzen zu Rissen und Sprüngen im Display gekommen, an den Ecken war es sogar zersplittert. Deshalb seien das Galaxy S8 und S8+ „so empfindlich wie kaum ein anderes Smartphone“ und „sind nur etwas für sehr achtsame Naturen“.

Stiftung Warentest empfiehlt deshalb, dass S8 und S8+ nur mit Schutzhülle zu nutzen, „auch wenn damit das edle Design der Geräte nicht mehr gut zur Geltung kommt“. Technik und Handhabung sei aber „Spitzenklasse“. Lediglich das schlechte Abschneiden im Falltest kostet dem S8 eine Top-Platzierung im Smartphone-Ranking von Stiftung Warentest.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen - Das neue Tech-News-Portal der Funke Mediengruppe.