Amazon Tablet

Kindle Fire - feurige Hoffnung der Verlage

Der iPad-Rivale hat in der Verlagsbranche Hoffnung auf größeren Wettbewerb auf dem Tablet-Markt geweckt. "Uns stört: Apple diktiert Bedingungen."

Berlin. Erst am Mittwoch hatte Amazon seinen Tablet-Computer Kindle Fire der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gerät kommt am 15. November zunächst nur in den USA auf den Markt. Einen Zeitplan für den internationalen Start nannte Amazon nicht. Nun gebe es nicht nur einen Anbieter mobiler Infrastruktur, „sondern einen zweiten starken Mitspieler“, sagte Wolfgang Fürstner, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Zeitung. Das verbessere die Situation der Inhalteanbieter und mache sie wieder zu echten statt zu Juniorpartnern.

Apple verlangt dem Bericht zufolge von den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen eine Beteiligung von 30 Prozent für alle Titel, die im AppStore verkauft werden. Ähnlich sehe das Geschäftsmodell auch bei Amazon aus. Allerdings bekommen die Verlage von Apple nur sehr eingeschränkt Informationen über ihre Abonnenten, wie das Blatt weiter schreibt. Nur wenn die iPad-Nutzer beim Kauf der Weitergabe ihrer Daten zustimmten, erhielten die Verlage diese Informationen, die für sie und für die Werbetreibenden wichtig sind. Der „Welt am Sonntag“ zufolge ist Amazon bei der Weitergabe der Daten großzügiger.

( (dpa) )

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