München (dpa/tmn). Kein Dreck, keine Tierchen: Das Innere eines Eisbergsalats sieht immer so sauber aus. Das Waschen kann man sich da vor der Verarbeitung doch sparen - oder etwa nicht?

So toll ein knackiger Salat als Beilage auch ist - das Waschen des Grünzeugs nervt. Die schlechte Nachricht: Auch wer Eisbergsalat wählt, sollte diesen Schritt besser nicht überspringen, so die Verbraucherzentrale Bayern.

Doch warum? Die Blätter stehen im Inneren des Salates doch so eng, dass Schmutz und Tiere keine Chance haben.

Der Grund sind mögliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, so die Verbraucherzentrale. Sie lassen sich durch das Abspülen zumindest teilweise entfernen. Sicherheitshalber sollte man auch die Blätter der Bio-Variante waschen.

Reißen statt schneiden: Warum das bei Salat besser ist

Noch ein Tipp: Am besten spült man die ganzen Blätter des Salates und zerkleinert sie erst danach. Denn beim Kleinmachen tritt Zellsaft aus, in dem Vitamine und Mineralstoffe stecken. Und die sollen schließlich in der Salatschüssel und nicht im Abfluss der Küchenspüle landen.

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Übrigens: Schneidet man die Salatblätter nach dem Waschen nicht, sondern reißt sie klein, tritt weniger Pflanzensaft aus. Der Grund: Das Blatt teilt sich beim Reißen entlang seiner Blattadern, wodurch weniger Zellen verletzt werden.