Berlin (dpa/tmn). Viele Kinder lieben Knusper-Cerealien zum Frühstück. Doch viele der Getreideflocken sind leider Zucker-Cerealien. Das ergab ein Check der Stiftung Warentest, bei dem 86 von 110 durchfielen.

Sie füllen als Schokokugeln, Bärchen, Zimtkissen oder fruchtige Loops mehrere Regalmeter in Supermärkten und werben mit Slogans wie „ballaststoffreich“ oder „mit 50 Prozent Vollkorn“ für ein gesundes Kinder-Frühstück. Doch die meisten Kinder-Cerealien sind weit von gesund entfernt, einige Packungen gehen mit einem Drittel Zucker-Anteil sogar eher Richtung Süßigkeit als Frühstück, ärgert sich die Stiftung Warentest.

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In einem Check von 110 Produkten mit Kinder-Ceralien für die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 6/2023) können die Tester 86 (!) nicht empfehlen, weil sie die WHO-Richtwerte für Zucker überschreiten. Vier Produkte reißen auch den maximalen Richtwert für Fett. Danach sollten Kinder-Cerealien maximal 12,5 g Zucker enthalten und 17 g Fett.

Nur 24 von 110 Produkten empfehlenswert

24 Produkte, bei denen Gehalte an Zucker und Fett in Ordnung gehen, stammen aus der Kategorie „Müslis und Cerealien für Kleinkinder“ sowie „Knuspermüsli und Müsli“. Sie enthalten laut den Testern nur mäßig viel Zucker und Fett. Denn für Süße sorgen zerkleinerte Früchte und Fruchtpulver.

Tipp der Warentester: Was für Kleinkinder geeignet ist, kann auch für ältere Kinder eine gute Wahl sein. Die preiswertesten Müslis, die „test“ empfiehlt, sind:

- Kinder Knusper Müsli ohne Rosinen von dmBio für 57 Cent pro 100 g

- zwei Bio-Knuspermüslis von Lidl Crownfield für 66 Cent pro 100

- Kleinkind-Müslis von Rossmann Babydream für 72 Cent pro 100 g.