Köpfchen für Köpfchen

Der Rosenkohl mag es gern kreuzweise

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn: Rosenkohl. Damit er gut gelingt, sollte man seinen Strunk kreuzweise einschneiden.

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn: Rosenkohl. Damit er gut gelingt, sollte man seinen Strunk kreuzweise einschneiden.

Foto: dpa

Es gibt kaum ein Gemüse, das so polarisiert: Die einen lieben ihn, andere schütteln sich schon beim Gedanke an Rosenkohl. Beim Putzen und Zubereiten besteht jedes Köpfchen auf Einzelbehandlung.

Bonn. Wer Rosenkohl kauft, sollte am Ende jedes einzelnen Köpfchens den Strunk nachschneiden. Das empfiehlt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Unter Umständen sind einige der äußeren Blätter auch zu entfernen.

Außerdem empfiehlt es sich, den Strunk kreuzweise einzuschneiden, damit das Köpfchen gleichmäßig gart. Aus diesem Grund sollte man auch darauf achten, dass die einzelnen Köpfchen annähernd gleichgroß sind.

In der gehobenen Küche wird der Rosenkohl zunehmend in einzelne Blätter zerlegt, die in der Pfanne geschwenkt werden. Dies bedeutet allerdings einen erheblichen Arbeitsaufwand. Rosenkohl passt als Beilage zu Wild, Geflügel und Schmorbraten. Sehr wohlschmeckend ist er auch als Grundlage für eine Suppe, in einem Gemüseeintopf oder in einem Auflauf.

Noch bis März wird Rosenkohl täglich geerntet und sollte möglichst frisch verzehrt werden. Er kann für wenige Tage bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. Nach dem Putzen und Blanchieren lassen sich die kleinen Köpfchen sehr gut einfrieren.