Umfrage-Ergebnis

Job sorgt bei vielen für Beziehungsprobleme

Bei 60 Prozent der Befragten führten die schlechte Laune und Gestresstheit des Partners nach der Arbeit zu Problemen in der Beziehung.

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Bei 60 Prozent der Befragten führten die schlechte Laune und Gestresstheit des Partners nach der Arbeit zu Problemen in der Beziehung.

Abgespanntheit, zu wenig Zeit mit der Familie und für den Haushalt: Das können die Folgen sein, wenn man beruflich sehr stark eingebunden ist. Und es kann zu Streit in der Beziehung führen. Ergebnisse einer Umfrage zum Verhältnis von Job und Partnerschaft.

Düsseldorf. Geschäftsreisen, Schichtarbeit, viele Überstunden: Häufig nimmt die Arbeit einen großen Teil des Alltags ein. Unter Partnern kann das schon einmal zu Streit führen.

Bei zwei Dritteln (64 Prozent) hat sich der Job schon mal negativ auf die eigene Partnerschaft ausgewirkt, bei vier von zehn (40 Prozent) musste die Liebe sogar schon mehrmals für berufliche Aktivitäten zurückstecken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact. Bei mehr als jedem Fünften (21 Prozent) hat die berufliche Belastung sogar schon einmal zum Aus einer Beziehung geführt.

Für Beziehungsprobleme sorgen am häufigsten die schlechte Laune und Niedergeschlagenheit des Gestressten sowie zu wenig Zeit (jeweils 60 Prozent). Unfair verteilte oder nicht erledigte Aufgaben im Haushalt sorgen bei fast jedem Zweiten (45 Prozent) für Streit.

Im Auftrag der Online-Partneragentur Parship befragte Innofact rund 1000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren.

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