Computer:

Intel baut Prozessor mit sechs Rechenkernen

Der neue Prozessor soll im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen und in Servern verbaut werden. Aber auch für Notebooks und Desktop-PCs plant Intel etwas Besonderes.

New York. Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat seinen ersten Prozessor mit sechs Rechenkernen angekündigt. Er soll im zweiten Halbjahr auf den Markt kommen, wie Intel-Manager Pat Gelsinger gestern sagte. Der Chip, der unter dem Codenamen "Dunnigton" entwickelt wird, ist für den Einsatz in Servern gedacht.

Der kleinere Inter-Konkurrent AMD bietet derzeit Server-Chips mit vier Rechenkernen an, während Intel bisher auf eine Kombination aus zwei miteinander verbundenen Doppelkern-Prozessoren zurückgriff. Mehr Rechenkerne verbessern die Leistung des Prozessors und die Energie-Effizienz.

Zugleich plant Intel eine neue Prozessoren-Familie, die zwei bis acht Rechenkerne führen kann. Die Plattform, die bisher unter dem Namen "Nehalem" bekannt ist, soll in Notebooks, Desktop-PCs und auch Servern zum Einsatz kommen. Der Produktionsbeginn sei für das vierte Quartal geplant, sagte Gelsinger.