Auto und Motor

Lebensretter Notbremsassistent schon für 300 Euro

Der Notbremsassistent hilft deutlich, Unfälle zu reduzieren. Verkehrsexperten sprechen von einem der sinnvollsten Sicherheitssysteme fürs Auto. Die Preise für die Automatik sinken.

Gerade in der dunklen Jahreszeit, bei Nässe oder Schnee, übersieht man leicht Fußgänger oder Fahrradfahrer. Auch ein Auffahrunfall ist schnell passiert. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist eines der sinnvollsten Sicherheitssysteme der Notbremsassistent. „Von allen Fahrerassistenzsystemen versprechen wir uns vom Notbremsassistenten am meisten. Er hilft deutlich, die Anzahl und die Schwere der Unfälle zu reduzieren“, sagt DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer. Und die Preise für derartige Sicherheitssysteme würden zunehmend sinken.

So hat der DVR ermittelt, dass der Notbremsassistent für den neuesten Ford Focus knapp ein Drittel weniger kostet als für den Vorgänger. Beim VW Golf sei die Bremshilfe bereits für 300 Euro erhältlich und beinhalte den Assistenten für die Stadt, der bei niedrigen Geschwindigkeiten reagiere, wie auch einen Auffahrschutz für höhere Geschwindigkeiten. Andere Hersteller bieten den Notbremsassistenten sogar ohne Aufpreis an. Schon Systeme, die den Fahrer vor einem Zusammenstoß warnen und ihn durch eine Erhöhung der Bremskraft unterstützen, können Unfälle laut einer Studie der Daimler-Unfallforschung deutlich reduzieren, so der DVR. Nicht alle Helfer verfügen über den gleichen Funktionsumfang. Es gibt Systeme, die vor einem Crash warnen, solche die den Fahrer beim Bremsen unterstützen und welche, die selbsttätig bremsen, wenn der Fahrer nicht reagiert. Einen Überblick über Sicherheitsassistenten gibt der DVR auf www.bester-beifahrer.de.

( (dpa) )