ADAC

Kleinwagen mit drei Türen bieten beste Rundumsicht

Der ADAC bewertet 1175 Modelle. Ein VW rangiert hinter zwei Franzosen auf Platz drei. Einziger Fünftürer im Spitzenfeld ist der Citroën Grand C4 Picasso.

Autokäufer achten sehr auf das Aussehen ihres Wunschmodells. Die Rundumsicht vom Fahrersitz vernachlässigen sie dagegen eher. Dabei ist das ein wesentlicher Sicherheitsaspekt, um etwa Unfälle an Kreuzungen oder Einmündungen zu verhindern. In dreitürigen Autos haben Fahrer laut ADAC oft eine bessere Rundumsicht als in Modellen mit mehr Türen. Gründe dafür seien die weiter hinten platzierten Karosseriesäulen im mittleren Fahrzeugbereich (B-Säulen) und die fehlenden Türrahmen hinten. Pkw-Käufer sollten auch bedenken, dass nicht versenkbare Kopfstützen auf der Rückbank und schmale Scheiben die Sicht nach draußen einschränken.

Seit 2006 untersucht der ADAC die Rundumsicht in Pkw, 1175 Modelle wurden mittlerweile bewertet. Am besten schnitt der bis Ende 2012 angebotene Renault Clio II Campus ab, gefolgt vom Citroën DS3, dem VW Up, dem Smart Fortwo Coupé und dem Lada Niva. Unter den Top Ten sind neun Dreitürer, einziger Fünftürer im Spitzenfeld ist der Citroën Grand C4 Picasso. Die schlechtesten Noten für die Rundumsicht bekamen die Limousinen Chevrolet Cruze und Opel Ampera sowie die Kombis VW Caddy Maxi Life und Dacia Logan MCV. Den letzten Platz belegt der BMW X5.

Zur Beurteilung der Rundumsicht bringt der ADAC in den Testwagen eine Kamera auf Augenhöhe des Fahrers an, die ein 360-Grad-Bild erstellt. Auf dessen Grundlage werden die Anteile der Flächen berechnet, die die Sicht aus dem Auto verdecken.

( (dpa) )