Ford S-Max

Statt Lifting nur Kosmetik, aber unterm Blech hat sich was getan

Der Sportvan in der 2.0-TDCi-Variante im Praxistest

Autos kommen irgendwann in die Jahre, dann ist es Zeit für ein Facelifting. Der S-Max von Ford allerdings sah nach den ersten vier Jahren noch so frisch aus, dass er für die zweite Hälfte seines Lebenszyklus kaum aufgepeppt werden musste. Das, was die Kölner am Äußeren änderten, ist deshalb nicht mehr als eine kleine Botox-Spritze, das Skalpell hingegen blieb im Schrank.

Während der technisch eng verwandte Großraumgleiter Galaxy weiterhin zum vornehm eleganten Auftritt tendiert, kehrt der kompaktere S-Max mit gespitzter Front, fließender Dachlinie und modischen LED-Tagfahrleuchten nun noch deutlicher den Sportvan heraus. Diesem Anspruch verpflichtet sich auch das Interieur, das mit neuen Materialien und zusätzlichen Dekorleisten aufgefrischt wurde - griffsympathischer Kunststoff und eine meist problemlose Bedienbarkeit inklusive. Nennenswerte Zuwächse beim Raumangebot sucht man jedoch vergebens. Leider bleiben die weiterhin zweigeteilten A-Säulen ein Garant für blindflugreiche Kurvenfahrten.

Allen Dieselmodellen wurde mit optimierter Einspritzung und einem vergrößerten Zweimassenschwungrad bessere Laufruhe anerzogen. Der 140-PS-Selbstzünder erhielt darüber hinaus einen Turbolader mit optimierter Turbinengeometrie. Als neuer Topdiesel fungiert die 163-PS-Variante mit ebenfalls zwei Liter Hubraum. Zwar kann der modifizierte Lader das Turboloch nicht gänzlich wegzaubern, oberhalb von 1500 Touren starten die Selbstzünder aber munter durch. Der Normverbrauch liegt bei 6 Litern.

( (aubi/HA) )