Kfz-Typklassen

Änderungen bei den Versicherungstarifen

Hamburg. Auf geänderte Beiträge zur Kfz-Versicherung müssen sich Autofahrer zum Jahreswechsel einstellen. Fahrzeugmodelle, die besonders häufig in Unfälle verwickelt waren oder gestohlen wurden, werden in eine höhere Typklasse eingestuft, Autos mit unauffälligem Schadensgeschehen heruntergestuft. Grundlage der alljährlichen Änderung sind Jahresstatistiken der Versicherer.

Bei der Kfz-Haftpflicht ändert sich die Typklassen-Einstufung für 27,2 Prozent aller zugelassenen Pkw. Für 57,5 Prozent davon werden künftig höhere Beiträge fällig, 42,5 Prozent werden billiger. In der Vollkaskoversicherung ändern sich die Beiträge für 37 Prozent aller Pkw, bei 68,5 Prozent fallen sie künftig niedriger aus. Neue Teilkasko-Einstufungen gibt es für 38,8 Prozent aller Pkw, davon rutschen 76,5 Prozent in eine günstigere Klasse. Günstiger in der Haftpflichtversicherung ist künftig etwa der Mazda2 1.6, der um gleich drei Klassen heruntergestuft wird. In der Vollkasko schneidet der Volvo V70 2.4D um drei Stufen besser ab, in der Teilkasko verbessert sich der Smart Roadster um drei Klassen. Tiefer in die Tasche greifen müssen u. a. Besitzer einen Renault Clio 1.6. Gleich sechs Klassen höher geht es für den Peugeot 308 1.6 in der Vollkasko. Höhere Teilkaskobeiträge fallen für den VW Golf V 1.4 an, der um drei Klassen höher eingestuft wird.

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