Winterzeit

Zeitumstellung im Oktober: So bekämpft man den Mini-Jetlag

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Wissenswertes zur Zeitumstellung

Zeitumstellung am Wochenende

Am Sonntag, den 31. Oktober, werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet zwar eine Stunde mehr schlaf, aber viele haben genug von der Zeitumstellung.

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Die Zeitumstellung kann den Bio-Rhythmus einiger Menschen stören. Doch mit den richtigen Tricks kommt man zügig wieder in Schwung.

Berlin. 
  • Am 31. Oktober ist die Sommerzeit vorbei und die Uhren werden auf Winterzeit umgestellt
  • Einige Menschen leiden nach der Zeitumstellung unter einem Mini-Jetlag
  • Mit diesen Tipps erleichtern Sie ihrem Körper die Anpassung an die neue Zeit

In der Nacht auf den 31. Oktober kann Deutschland wieder eine Stunde länger schlafen. Die Uhren werden um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt. Auch wenn wir zwei Mal im Jahr die Uhren umstellen, haben viele Menschen Probleme, sich an die neue Zeit zu gewöhnen.

Laut einer neuen repräsentativen Umfrage der Krankenkasse DAK hat ein Drittel der Deutschen nach der Zeitumstellung mit körperlichen oder psychischen Problemen zu kämpfen. 76 Prozent der Befragten gaben an, sich schlapp und müde zu fühlen, 59 Prozent klagten über Einschlafprobleme und Schlafstörungen. Jeder Zehnte leidet nach der Zeitumstellung sogar unter depressiven Verstimmungen.

Eine Art Mini-Jetlag. Die Anpassung an die neue Zeit, kann bei manchen Menschen bis zu sieben Tage dauern. Doch mit dem richtigen Verhalten, kommt man zum Wochenstart trotzdem gut aus den Federn.

Mehr zum Thema: Zeitumstellung – Wann wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt?

Zeitumstellung auf Winterzeit 2021: So übersteht man den Mini-Jetlag

Wir geben sechs Tipps, wie man die Zeitumstellung gut übersteht:

1. Schon am Freitag früher ins Bett

Nach einem Partywochenende klingt das nicht, aber wer kann, sollte schon am Freitag eine halbe Stunde früher ins Bett gehen und auch Samstag eine halbe Stunde früher aufstehen. So ist man am Samstagabend automatisch etwas früher müde – und passt sich besser an den neuen Rhythmus an.

2. Vom Tageslicht wecken lassen

Dieses Wochenende bleiben die Vorhänge offen. Die Morgensonne hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und wird so zum natürlichen Wecker. Abends sollte man sich hingegen möglichst im Dunkeln aufhalten, um durch die höhere Melatoninausschüttung schneller müde zu werden.

3. Eine Stunde länger schlafen

Zugegeben, für viele klingt es nach Luxus. Doch wer kann, schläft die ersten Tage nach der Zeitumstellung einfach eine Stunde länger. Das erleichtert die Umstellung.

4. Auf Mittagsschlaf verzichten

Wer normalerweise einen Mittagsschlaf hält, sollte darauf nach der Zeitumstellung eine Woche lang verzichten. So ist man abends früher müde und schläft nachts besser.

5. Abends keine schweren Mahlzeiten

An den ersten Abenden nach der Zeitumstellung sollte man nicht zu schwer essen. Denn ein voller Magen kann einen um den Schlaf bringen. Gleiches gilt für koffeinhaltige Getränke. So kommt der Körper besser zur Ruhe.


6. So gelingt die Umstellung bei Babys und Kleinkindern

Babys und kleinen Kindern fällt es oft besonders schwer, vom gewohnten Rhythmus abzuweichen. Mit ihnen beginnt man daher am besten schon einige Tage vor dem Wechsel auf die Sommerzeit mit der sanften Umstellung. Mahlzeiten und Schlafzeiten sollten dafür Tag für Tag (bei Babys alle zwei Tage) um zehn Minuten nach vorn verschoben werden. So können sich die Kinder stressfrei an die neue Zeit gewöhnen.

Auch für kleine Kinder empfiehlt sich an den ersten Tagen nach der Umstellung abends leichte Kost. Zudem sorgt tagsüber viel frische Luft dafür, dass sie am Tag nicht so müde sind und abends besser einschlafen können.

Zeitumstellung auch Thema für die Politik

Über die Zeitumstellung wird schon lange gestritten. Die EU-Kommission wollte sie abschaffen, aber auch zunächst einmal wird sie uns wohl erhalten bleiben. Die EU-Staaten können sich bislang nicht auf eine neue Regelung einigen.

(cla/ba)

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