Zum Braten von Fischstäbchen Pflanzenöl verwenden

Damit auch Kinder, die Fisch eher meiden, die notwendige Menge an Jod zu sich nehmen, gibt es eine gute Alternative: Fischstäbchen.

Diese rechteckig zugeschnittenen, mit Panierung überzogenen Fischfiletstreifen bestehen entgegen allgemeiner Vorurteile nicht aus Fischabfällen, sondern vorwiegend aus Alaska-Seelachs. Von den etwa 30 Gramm, die ein Fischstäbchen wiegt, sind zehn Gramm Panade und 20 Gramm Fisch. Bereits an Bord des Hochseefischereischiffs beginnt die Herstellung des besonders bei Kindern beliebten Alternativ-Fischs. Noch dort werden die verarbeiteten, grätenfreien Filets zu Blöcken zusammengepresst und eingefroren. Erst an Land bekommen sie ihren goldbraunen Überzug aus Kartoffelstärke, Mehl, Gewürzen und Speisesalz. Nach einem kurzen, nur wenige Sekunden dauernden Frittieren, werden sie endgültig tiefgefroren.

2008 fand die Stiftung Warentest allerdings heraus, dass der Fettgehalt von nur fünf Fischstäbchen bei 17,2 Gramm liegt. Dies sind fast 80 Prozent der Fettmenge, die Kinder bei einer Hauptmahlzeit höchstens essen sollten. Die Fischstäbchen gelten daher als ungesund. Da sie jedoch Vitamine und Jod liefern, sind die Stäbchen laut Ökotest eine akzeptable Alternative.

Geachtet werden sollte auf die richtige Zubereitung, da die Panade beim Braten viel Öl aufnimmt. Dabei solle Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl, verwendet werden, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

( (hpjn/hpjb) )