Neonazi-Richter

Seehofer sieht keine Fehler auf Ministerebene

München. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Entlassung eines Proberichters mit Neonazi-Vergangenheit als „vernünftig“ begrüßt. „Ich kann jetzt nicht erkennen, dass hier auf Ministeriumsebene irgendwas falsch gelaufen ist“, sagte Seehofer am Mittwoch am Rande einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag. Der aus Brandenburg stammende Mann mit Neonazi-Vergangenheit war 2013 zum Richter am Amtsgericht Lichtenfels (Oberfranken) ernannt worden.