Sozialmissbrauch

Kontenabfragen durch Ämter haben sich verdoppelt

Berlin. Finanzämter, Sozialbehörden und Gerichte prüfen im Kampf gegen Steuerbetrug und Sozialmissbrauch immer häufiger die Konten von Privatpersonen. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Abfragen auf 141.640 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Steigerung sei aber nahezu vollständig auf die erst seit 2013 möglichen Anfragen von Gerichtsvollziehern zur Existenz von Konten zurückzuführen. Diese Justizbeamten nutzen das Instrument, wenn sich Schuldner unkooperativ zeigen.