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FDP-Chefin gegen Quote

Katja Suding, die Vorsitzende der Hamburger FDP-Bürgerschaftsfraktion, hält den maßgeblich von Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedek (SPD) vorangetriebenen Bundesratsbeschluss zu Frauenquoten in Unternehmens-Aufsichtsräten für bloße Symbolpolitik. "Wenn Quoten wirklich etwas erreichen sollen, müsste man deutlich früher damit anfangen", sagte sie. Die Liberale lehnt Quoten auch ganz grundsätzlich ab: "Das Vorschreiben von irgendwelchen Quoten ist ein massiver Eingriff in die Vertragsfreiheit von Unternehmen. Das darf Politik nicht. Ich gehe aber davon aus, dass das im Bundestag wieder gestoppt wird."

( (dpa) )