Karl-Theodor zu Guttenberg

Guttenberg ist wieder da - in Brüssel

Da ist er wieder: Guttenberg will zurück auf die politische Bühne. In Brüssel.

Brüssel. Da ist er wieder: Guttenberg will zurück auf die politische Bühne. In Brüsel. Der wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit zurückgetretene frühere Bundesverteidigungsminister und CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg nutzt die EU-Kommission in Brüssel für seine Rückkehr auf die politischen Bühne. Zusammen mit der Kommissarin für Digitales, Neelie Kroes, will Guttenberg am (kommenden) Montag vor Journalisten eine Initiative zur Freiheit im Internet starten, wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel ankündigte. Eine Begründung, warum ausgerechnet zu Guttenberg an der Seite von Kroes auftreten soll, war zunächst nicht von der Kommission zu bekommen.

Pauli freut sch auf Guttenberg-Comeback

Die einstige CSU-Rebellin und fraktionslose bayerische Landtagsabgeordnete Gabriele Pauli würde gerne in einer neuen Partei mit Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zusammenarbeiten. „Das könnte ich mir gut vorstellen“, sagte Pauli der Illustrierten „Bunte“. Die Zeit sei reif für neue Parteien. „In Deutschland sucht die Bevölkerung nach wählbaren und seriösen Alternativen zu den etablierten Parteien“, meinte die 54-Jährige.

Die frühere Fürther Landrätin gehörte bis 2007 der CSU an und saß auch im Landesvorstand. Nach einem Intermezzo bei den Freien Wählern hatte Pauli 2009 mit der „Freien Union“ selber eine Partei gegründet, war dort aber ein Jahr später nach Querelen ausgetreten.

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