Bundeswehr

Kein Waffendefekt bei tödlichem Schuss

Gera. Der tödliche Schuss eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan auf einen Kameraden geht nach einem Gutachten nicht auf einen Waffendefekt zurück, teilte die Staatsanwaltschaft Gera mit. Der beschuldigte Soldat hatte ausgesagt, dass das Magazin geklemmt habe. Daraufhin habe er es hineingeschlagen, wobei sich der tödliche Schuss auf seinen Kameraden gelöst habe. Es gibt auch Berichte, wonach der Soldat im Dezember zum Spaß mit der Pistole auf den 21-Jährigen gezielt und abgedrückt haben soll.