Bundesregierung lässt Beteiligung an Nato-Schirm offen

Berlin. Die Bundesregierung legt sich nicht fest, in welchem Umfang sie sich an dem geplanten Raketenschutzschirm der Nato beteiligen wird. Kurz vor dem Gipfeltreffen der Allianz in Lissabon wollten deutsche Verhandlungsführer nicht sagen, ob Teile des Abwehrsystems in Deutschland stationiert werden und wie viele Millionen Euro das Projekt den Steuerzahler kosten könnte. Diese Fragen sollen erst nach dem Gipfel am Freitag und Sonnabend geklärt werden.