Westerwelle besorgt über mögliche Manipulation bei afghanischen Wahlen

Berlin. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich besorgt über mögliche Betrügereien bei der Parlamentswahl in Afghanistan gezeigt. "Wir nehmen diese Hinweise ernst", sagte Westerwelle gestern in Berlin. Er weise aber darauf hin, dass diese Hinweise von afghanischen Wahlbeobachtern stammten. Dies sei Zeichen für ein "wachsendes demokratisches Selbstbewusstsein". Insgesamt wertete Westerwelle die Wahl als "bemerkenswerten Schritt auf dem Weg zu Demokratie".

Bürgerrechtler berichteten von vielfältigen Manipulationen.